Nia Shirin ist die Stimme von Sunny Side Up: mit ihrer gefühlvollen und sinnlichen Stimme gestaltet sie den jazzig - funkigen Soul - Sound der Band mit. Nia macht seit ihrem 11. Lebensjahr Musik. Angefangen hat sie mit Songwriting. Während andere Kinder auf dem Spielplatz spielten, schrieb Nia mit 11 Jahren lieber ihre eigenen Lieder und hat ihre Eltern überreden können sie beim Gitarrenunterricht anzumelden.  Mit 18 war sie dann Sopransängerin des damals berühmten Gospelchors „The Voices of Praise“. Sie trat unter anderem auf dem Popcom Festival in Köln auf, als Vorgruppe von Jay-Z im Palladium sowie bei diversen anderen namhaften Veranstaltungen. Gleichzeitig arbeitete sie mit Produzenten an eigenen Songs. Anschließend studierte Sie Schauspiel an der berühmten Schauspielschule „Stella Adler Acting School“ in New York City, dort wo auch Al Pacino und andere namhaften Schauspieler gelernt haben und besuchte danach eine private Gesangsschule. Mit ihrem ersten Album „Your Love is a Lie“ produziert von Sven Krüger, verkaufte sie in Deutschland bis zu 180.000 Kopien. Ihre Leidenschaft für Musik führte sie anschließend an eine Universität in Orange County, Kalifornien, wo sie 2 Semester Musikgeschichte, Klavier und Schriftsteller Kurse erfolgreich belegte. Dort konnte sie mehr Hintergrundwissen über ihre Vorbilder Smetana, Verdi bis hin zu Gershwin und den Beatles erlangen. Dies vertiefte ihr Gefühl und die Leidenschaft für Musik umso mehr. Durch umfangreiche Bühnenerfahrungen in Band- und Soloprojekten konnte sich Nia immer weiter musikalisch erfüllen und es macht ihr riesigen Spaß das Publikum mit ihrer gefühlvollen Darbietung zu begeistern. 

 

 

 

Frank R. aus D. an der Gitarre und den backing Vocals: gerne auch Akkorddomina genannt, ist er der Gründer und das "Mastermind" von Sunny Side Up. Im zarten Alter von 8 Jahren begann die vom Elternhaus getriebene klassische Musikausbildung am Klavier. Bach, Mozart und Händel, weißes Hemd und immer geputzte Schuhe. Wer Ihn kennt der weiß, das konnte nicht gut gehen. Bei aller Hochachtung vor klassischer Musik, ein Jüngling in den frühen 70ern brauchte andere Motivation und Inspiration. Nachdem der Klavierlehrer einige Jahre später entnervt aufgab, war der Weg endlich frei auf die schon immer geliebte Gitarre umzusteigen. Alvin Lee, Hendrix, Nugend, Steve Hackett und Santana waren letztendlich die Auslöser dafür, dass er im Alter von 15 Jahren seine erste Band Sunny Side Up gegründet hat. Damals noch Rock & Blues-lastiger aber trotzdem schon ausschliesslich mit Eigenkompositionen und stark geprägt von der Musik ab Woodstock und den 70er Jahren. Nebenher gab es verschiedene andere Projekte (Ob-Blues Band, Jamming etc.), dass waren noch Zeiten.! Mit der Zeit wurde allerdings auch klar, Ziele erreichen geht nur mit klarem Fokus und deshalb Konzentration auf SSUp. Musikgeschmacklich immer eher diesseits der Qualität und abseits des Mainstream. Neben den oben genannten noch die frühen Genesis, Hölderlin oder Gentle Giant. Heute toleranter, von A-Armatrading über Pat Metheny, Lee Ritenour bis Z wie Zappa, Gott hab Sie teilweise selig...Auch wenn vieles Schöne in der professionellen Musikwelt qualitativ unerreichbar bleibt (Gruß an Pat M.), kommen doch immer wieder schöne Kompositionen und Arrangements "aus Ihm" heraus. Manchmal mit etwas zu großem Streben nach Perfektion, aber dafür immer mit hohem Einsatz und Initiative. Motto: Wat mut dat mut!

 

 

Gregor Szopa-Marzi am Keyboard: mit 15 lernte er autodidaktisch das Keyboard spielen und vertiefte sein Wissen/Können seit dem in mehreren Bands. Die erste Band kam bereits mit 17, ROXOUND (in Giessen) eine junge Rock/Pop Band als ein Caritas Projekt, das mit einem Musical „Deutsch, deutscher, am dollsten“ seinen Höhepunkt erreichte. Danach ging es immer mehr in Richtung Funk/Soul/Jazz mit STREET LIFE BAND (incl. einer 2-wöchigen USA Campus-Tour) und MAMA GEHTS HIGH (in Wetzlar). Mit FUNK ADDICT (in Köln) begann der große Einfluss von Nils Landgren und Funk Unit. Daraus entstand eine Top Soul/Funk Cover Band FUNXION (in Köln). Seit 2010 ist er nun bei SSU, seiner ersten Band mit eigenen Songs, und genießt die künstlerische Freiheit.

Musikalisch geprägt haben ihn Musiker/Gruppen wie Toto, Incognito, Funk Unit, Stevie Wonder, Tower Of Power. Am liebsten hört er leicht verdaulichen Jazz, Soul, Funk und R&B. Aber Hauptsache bei der Musikauswahl ist eigentlich: es muss grooven!
Motto: Ein guter Song braucht einen knackigen Groove und eine eingängige Hookline.
 

 

 

Michael Kalus am Bass: nach einer mäßig erfolgreichen Ausbildung an der klassischen Gitarre, brachte er sich als Autodidakt das Bassspielen bei. In jüngeren Jahren spielte er in diversen Gruppen, u.a. bei der früher nicht unbekannten Neusser Band MAX. Mit der Funk-Band MAINPOINT (zusammen mit dem Gitarristen Markus Winstroer) war er Preisträger bei der Deutschen Phono-Akademie mit diversen Rundfunk- und Fernsehproduktionen sowie bundesweiten Auftritten (z.B. im Hamburger Onkel Pö und Top Ten Club, Kant Kino Berlin usw.). Zur Zeit der Neuen Deutschen Welle gab es bei Hansa/ Ariola mit der Gruppe WELTKLANG sogar einen Plattenvertrag und diverse TV-Auftritte, aber der erhoffte Weltruhm blieb aus... Aus beruflichen Gründen wurde der Rickenbacker-Bass dann eingemottet und erst vor einigen Jahren bei der Band BLIMP wieder zum Leben erweckt. Dort spielt er bereits mit dem SSUp-Drummer Stefan Gesell zusammen.

Musikalisch ist er mit Funk/Soul/Rock/Jazz nicht auf nur eine Stilrichtung festgelegt, Hauptsache der Rhythmus stimmt. Deshalb hat er bei Sunny Side Up die richtigen Mitstreiter gefunden. 

 

Stefan Gesell an den Drums: ich habe, nachdem ich mit 12 Jahren Klavierunterricht bekam, mit 16 Jahren Gitarre spielen gelernt und mich mit 17 Jahren in meiner ersten Band am Bass versucht. Am Höfner Beatlesbass! In meiner zweiten Band spielte ich Gitarre und setzte mich im Jahre 1967 mit 18 Lenzen an ein Schlagzeug, merkte, dass ich, so wie das aufgebaut war, nicht richtig spielen konnte, und wurde Linkshänder! Das geht! Mit den Jahren ging es immer besser.

Mein erstes eigenes Schlagzeug war ein „Slingerland“ aus dem Jahr 1964 – eine der besten Serien dieser Marke! Ich habe es leider nicht mehr, aber nach 40 Jahren wollte ich dann doch `mal ein anderes Set haben. Jetzt gehört es einem Sammler!

Als Schlagzeuger überwiegend Autodidakt. In den 70er Jahren Seminare bei Wolfgang Eckholt. In den 80er Jahren spielte ich in Formationen mit Jürgen Dahmen (Piano/Keyboard), Markus Wienstroer (Gitarre), Norbert Braun (Piano/Keyboard), Achim Fink (Posaune), Wally Böcker (Kontrabass), Heinrich von Kalnein (Saxofon, Querflöte) und weiteren hervorragenden Musikern.

Ich brachte im Rahmen meiner Tätigkeit als Mitarbeiter in Düsseldorfer Jugendclubs Jugendlichen das Schlagzeug Spielen bei und freue mich, dass Einige immer noch mit Begeisterung trommeln. Stilistisch bin ich für (fast) alles offen und nutze die freie Zeit, die ich  als Ruheständler zur Verfügung habe, um mich ausgiebig mit Musik zu beschäftigen und viel zu trommeln.

 

 

Martin Preininger am Sax: als Kind kam ich über die Klarinette autodidaktisch zum Tenor- und dann zum Alto-Saxophon. Beim ersten Hören der Jazz-Funk Stücke auf „Voyeur“ und „As We Speak“ (David Sanborn) fühlte ich das Alto als mein Hauptinstrument.

 

Der Münchener Jazz Musiker Bones“ W. Patterson  öffnete mir mit etwa 18 Jahren die Ohren zu modulierenden Harmonien. Die Real Books der Jazz und R&B Standards wurden meine Bibel. Youtube und online play-alongs gab es noch nicht. Meine Schwester wurde fast wahnsinnig, als ich zuhause wochenlang Sanborn‘s split-tones im Altissimo Bereich übte.

Dann trieb mich mein Beruf als Aromaforscher ab 1995 in die USA. Dort lernte ich zu kurz bei Greg Fishman in Evanston/Chicago, spielte aber regelmäßig auf allen möglichen Jam Sessions und als Gastmusiker mit House Bands und Stars der Chicago und Cincinnati Blues und Jazz Szene (12 Jahre in Chicago, u.a. mit: Lil‘ Ed & Sammy Fender  und Katherine Davis in Bill’s Blues Bar, Rudy „Dolemite“ Ray Moore in der Beat Kitchen, Barry Winograd in der Green Mill, Bobby Broom im Pete Miller Steak House, DJ Pete im Delilah‘s, Danny Draher etc. // 5 Jahre in Cincinnati, u.a. mit: 1969 The Band im Jeff Ruby’s Steak House, Eric Campbell im Terry’s Turf Club, Hugh “Peanuts” Whalum im Blue Wisp).

In Chicago hatte ich die wunderbare Chance, mich in Konzertpausen mit David „Fathead“ Newman (Hard Times), Bud Shank, David Sanborn, Donald Harrison, Ravi Coltrane über Mundstücke, Ligs und Horns zu unterhalten. Ich experimentierte mit deren Empfehlungen und fand mein Set Up und Ansatz zum Sound auf dem Alto, so wie ich ihn mir lange im inneren Ohr vorgestellt hatte: lyrisch/melancholisch, dennoch kräftig und deutlich.

Als ich 2014 beruflich nach „Good Old Germany“ zurückkehrte, war es ein neues Land, und ich fand ein musikalisches Zuhause als Gastsaxophonist jeden ersten Montag im Monat bei Kati Ford and the Night Shift im Em Pöötzke, Düsseldorf-Altstadt. Danke, Kati!

Einmal im Monat reicht aber nicht. Deshalb freue ich mich auf die musikalische Zukunft mit Sunny Side Up.

 

 

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