Doro Emondts ist die Stimme von Sunny Side Up:  

Mit ihrer eigenen stimmlichen Note gestaltet sie den jazzig - funkigen Soul - Sound der Band mit. Doro macht seit ihrem vierten Lebensjahr Musik. Sie ist gebürtige Polin und hat bis zu ihrem Umzug nach Deutschland eine „ordentliche“musikalische Laufbahn absolviert. Das Studium an der Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf in den Fächern Klavier und Gesang war die (wesentlich angenehmere) Konsequenz dessen. Damit hat sich Doro einen Beruf gesichert, der gleichzeitig ihrer Leidenschaft entspricht. Die Welt der Musik war für sie jedoch von Anfang an ein Kosmos, der weit über die Grenzen der klassischen Musik hinausgeht. Zwischen Bach und Verdi gibt es nicht nur Mozart und Chopin. Da gab es schon immer Leonard Cohen, Pink Floyd, Maceo Parker oder Tori Amos, die sich immer wieder durchsetzten. Der eigene Weg in Richtung Rock, Pop, Funk und Soul war für Doro nie eine Abzweigung – da entstand vielmehr ein Parallel-Universum, welches im Medium Stimme schließlich sein Zuhause gefunden hat. Durch umfangreiche Bühnenerfahrung in Band- und Soloprojekten konnte sich der eigene Klang von Doros Stimme entwickeln. Wenn sie singt, will sie in erster Linie das Publikum mitreißen und bewegen. Und Spaß darf es auch machen.

 

 

Frank R. aus D. an der Gitarre und den backing Vocals: Gerne auch Akkorddomina genannt, ist er der Gründer und das "Mastermind" von Sunny Side Up. Im zarten Alter von 8 Jahren begann die vom Elternhaus getriebene klassische Musikausbildung am Klavier. Bach, Mozart und Händel, weißes Hemd und immer geputzte Schuhe. Wer Ihn kennt der weiß, das konnte nicht gut gehen. Bei aller Hochachtung vor klassischer Musik, ein Jüngling in den frühen 70ern brauchte andere Motivation und Inspiration. Nachdem der Klavierlehrer einige Jahre später entnervt aufgab, war der Weg endlich frei auf die schon immer geliebte Gitarre umzusteigen. Alvin Lee, Hendrix, Nugend, Steve Hackett und Santana waren letztendlich die Auslöser dafür, dass er im Alter von 15 Jahren seine erste Band Sunny Side Up gegründet hat. Damals noch Rock & Blues-lastiger aber trotzdem schon ausschliesslich mit Eigenkompositionen und stark geprägt von der Musik ab Woodstock und den 70er Jahren. Nebenher gab es verschiedene andere Projekte (Ob-Blues Band, Jamming etc.), dass waren noch Zeiten.! Mit der Zeit wurde allerdings auch klar, Ziele erreichen geht nur mit klarem Fokus und deshalb Konzentration auf SSUp. Musikgeschmacklich immer eher diesseits der Qualität und abseits des Mainstream. Neben den oben genannten noch die frühen Genesis, Hölderlin oder Gentle Giant. Heute toleranter, von A-Armatrading über Pat Metheny, Lee Ritenour bis Z wie Zappa, Gott hab Sie teilweise selig...Auch wenn vieles Schöne in der professionellen Musikwelt qualitativ unerreichbar bleibt (Gruß an Pat M.), kommen doch immer wieder schöne Kompositionen und Arrangements "aus Ihm" heraus. Manchmal mit etwas zu großem Streben nach Perfektion, aber dafür immer mit hohem Einsatz und Initiative. Motto: Wat mut dat mut!

 

 

Gregor Szopa-Marzi am Keyboard: Mit 15 lernte er autodidaktisch das Keyboard spielen und vertiefte sein Wissen/Können seit dem in mehreren Bands. Die erste Band kam bereits mit 17, ROXOUND (in Giessen) eine junge Rock/Pop Band als ein Caritas Projekt, das mit einem Musical „Deutsch, deutscher, am dollsten“ seinen Höhepunkt erreichte. Danach ging es immer mehr in Richtung Funk/Soul/Jazz mit STREET LIFE BAND (incl. einer 2-wöchigen USA Campus-Tour) und MAMA GEHTS HIGH (in Wetzlar). Mit FUNK ADDICT (in Köln) begann der große Einfluss von Nils Landgren und Funk Unit. Daraus entstand eine Top Soul/Funk Cover Band FUNXION (in Köln). Seit 2010 ist er nun bei SSU, seiner ersten Band mit eigenen Songs, und genießt die künstlerische Freiheit.

Musikalisch geprägt haben ihn Musiker/Gruppen wie Toto, Incognito, Funk Unit, Stevie Wonder, Tower Of Power. Am liebsten hört er leicht verdaulichen Jazz, Soul, Funk und R&B. Aber Hauptsache bei der Musikauswahl ist eigentlich: es muss grooven!
Motto: Ein guter Song braucht einen knackigen Groove und eine eingängige Hookline.
 

 

 

Dr. Robert Lücke am Bass: Ich fing schon als Kind an, Musik zu machen. Zunächst mit einer klassischen Ausbildungs-richtung an den Instrumenten Akkordeon, Klavier und Klarinette gesegnet, packte ich mit 16 Jahren aus Neugier das erste Mal einen Bass, und umgekehrt ab dem Moment er mich. An Letzterem hat sich bis heute nichts geändert. Meine Einflüsse sind (zusätzlich zum Übervater Jaco Pastorius - welcher Bassist wäre von ihm auch unbeeinflusst!) Musiker wie Flea, Jeff Ament und Pino Palladino, aber eigentlich unabhängig von der Stilrichtung alles Interessante, was sich mit offenen Ohren entdecken lässt. Dementsprechend vielfältig waren meine bisherigen Bands, die von Rock, Jazz und Funk bis zu Progressive Metal reichten und auch Abstecher zu Ethno und Elektro beinhalteten. Wer will, darf da ruhig sagen „Wer für alles offen ist, kann nicht ganz dicht sein“ - aber wenn das mal nicht er-dicht-et ist... ;-) Bei Sunny Side Up genieße ich die musikalische Freiheit, aber vor allem den Spaß, den es macht, gemeinsam zu grooven.

 

 

Stefan Gesell an den Drums: Ich habe, nachdem ich mit 12 Jahren Klavierunterricht bekam, mit 16 Jahren Gitarre spielen gelernt und mich mit 17 Jahren in meiner ersten Band am Bass versucht. Am Höfner Beatlesbass! In meiner zweiten Band spielte ich Gitarre und setzte mich im Jahre 1967 mit 18 Lenzen an ein Schlagzeug, merkte, dass ich, so wie das aufgebaut war, nicht richtig spielen konnte, und wurde Linkshänder! Das geht! Mit den Jahren ging es immer besser.

Mein erstes eigenes Schlagzeug war ein „Slingerland“ aus dem Jahr 1964 – eine der besten Serien dieser Marke! Ich habe es leider nicht mehr, aber nach 40 Jahren wollte ich dann doch `mal ein anderes Set haben. Jetzt gehört es einem Sammler!

Als Schlagzeuger überwiegend Autodidakt. In den 70er Jahren Seminare bei Wolfgang Eckholt. In den 80er Jahren spielte ich in Formationen mit Jürgen Dahmen (Piano/Keyboard), Markus Wienstroer (Gitarre), Norbert Braun (Piano/Keyboard), Achim Fink (Posaune), Wally Böcker (Kontrabass), Heinrich von Kalnein (Saxofon, Querflöte) und weiteren hervorragenden Musikern.

Ich brachte im Rahmen meiner Tätigkeit als Mitarbeiter in Düsseldorfer Jugendclubs Jugendlichen das Schlagzeug Spielen bei und freue mich, dass Einige immer noch mit Begeisterung trommeln. Stilistisch bin ich für (fast) alles offen und nutze die freie Zeit, die ich  als Ruheständler zur Verfügung habe, um mich ausgiebig mit Musik zu beschäftigen und viel zu trommeln.

 

 

Gerd Meister am Sax: Als ich 13 war, hätte man mich jeden Mittwochnachmittag gegen 15 h mit einem kleinen schwarzen Klarinettenköfferchen die Treppen zur Musikschule Neuss hochhetzen sehen müssen. Aber auf dem mit guten Vorsätzen gepflasterten Weg zum Unterricht überkam mich oft eine Unlust, die mich vom Weg abbrachte und stattdessen in die Stadt ins Jugendzentrum führte. Hier trafen sich die wirklich coolen Jungs mit ihren Gitarren, auf denen „I feel free!“ oder „Locomotive Breath“ gezockt wurde.  Ich packte mein Köfferchen aus, und wir versuchten Ian Andersons Querflöte durch die olle Klarinette zu ersetzen, während mein Klarinettenlehrer am offenen Fenster des Unterrichtsraums stand, eine Zigarette nach der anderen rauchte und mal wieder vergeblich auf den Meister-Schüler wartete. Vielleicht nutzte er die Zeit auch sinnvoller und spielte selbst seine ewigen Fingerübungen oder seinen geschätzten Mozart, der bei mir nur eindeutigen Widerwillen hervorrief. Dann schon lieber Jethro Tull oder Hendrix, dachte ich damals. Nach mehreren blauen Briefen und erfolglosen Versöhnungsversuchen mit Wolfgang Amadeus flog ich mit 15 in hohem Bogen und ohne großes, wechselseitiges Bedauern aus der Musikschule raus. Die Zeit des Mr. Licorice Stick (Mr. Lakritzstange), wie mich meine Freunde nannten, war vorbei. Durch einen glücklichen Zufall erstand ich kurze Zeit danach ein ausgenudeltes Altsaxophon, bei dem die überwiegende Zahl der Tasten meistens funktionierte. Drei Wochen später stand ich damit bei einem Rockwettbewerb mit meiner ersten Band „Pumpelhuber und Moos“ auf der Bühne der Neusser Stadthalle. Aus schierer Boshaftigkeit hatte ich den Klarinettenlehrer zu der Veranstaltung eingeladen, aber er zahlte mir meine damalige Unzuverlässigkeit mit gleicher Münze heim und verpasste das grandiose Konzert. Selbst schuld! In den folgenden Jahren spielte ich in verschiedenen lokalen Bands, und aus Mr. Licorice Stick wurde unter Zuhilfenahme von Oliver Nelsons Fingerübungen (wer hätte das gedacht) schließlich Cannonball Meisterley. Ich ärgere mich heute darüber, dass ich berufs – und kinderbedingt irgendwann das Sax für Jahrzehnte aus dekorativen Gründen im Wohnzimmer an einen Nagel hing, und umso mehr freue ich mich, nun endlich wieder die Perlmutt-Tasten u.a. bei Sunny Side Up zu drücken.

 

 

 

Götz Ströhle, Percussion: Im Alter von 4 Jahren zog er aus seiner Geburtsstadt Bonn mit Familie an den Rand der Düsseldorfer Altstadt, in ein Haus, in dem bereits eine Gruppe Künstler Experimente mit Klängen zu Liedern zusammenfügte, deren unvergleichliche Weltkarriere gerade begann.

Bereits fasziniert von der Improvisation elektronischer Sounds, war Musik etwas faszinierendes für ihn geworden. Der frühe Besuch einiger Musikschulen und die Devise seiner Mutter "einfach machen" führte auf eine Reise durch die Musik, die schließlich im Rhythmus landete, der ihn nicht mehr los ließ.

Nach einem Ausflug in die afrikanische Musik, fühlte er sich angekommen in der Leichtigkeit der Latino Rhythmen.

Diese Rhythmen integriert in den Westcoaststyle und kombiniert mit dem unvergesslichen Hammondsound, wie es Santana erfand, war dann wegweisend für den Style, den er heute verkörpert. Inspiriert wird er aber auch noch unter anderem vom Cumba  oder den Bands wie Sade, Bob Marley, Toto, Talking Heads oder Seeed.

   "Like" uns auf Facebook